Herzlich Willkommen

Wenn Sie einen anderen Wildvogel gefunden haben, für den Sie Hilfe suchen, finden Sie hier genehmigte Auffangstationen:
https://rp-kassel.hessen.de/umwelt-natur/naturschutz/artenschutz

Seit 2002 brüten Störche auch in Wabern! Sie erreichen die Storchenstation Wabern unter Mobiltel.
0160 98320086 und 0152 280 80 421.


Wir haben in dieser Storchensaison die Homepage leider vernachlässigen müssen, das wird nachgeholt sobald die Zeit dafür frei ist.

Als kleine “Entschädigung” zum Abschluss der Storchensaison 2021 konnten wir gemeinsam unseren Pflegling Kaya vom Horst Wabern IV, Riedinger in Harle gesund wieder freilassen.

Das Foto zeigt unseren ältesten Waberner Weißstorch Georges in den Ederauen, 
* Anfang Mai 2004 Soultz-Haut-Rhin, Frankreich, † 48. Woche 2020 in Wabern Uttershausen 

Frohes neues Storchenjahr 2022

Niedermöllrichs Storchenpaar Romy und Merlin grüßen hier ganz herzlich, stellvertretend für uns und alle Störche denen wir aufgrund der großzügigen Unterstützung helfen konnten.
Damit möchten wir DANKESCHÖN sagen an:
die Naturschutzbehörde des Schwalm-Eder-Kreis die uns seit vielen Jahren unsere Arbeit ermöglicht
den NABU Homberg/Efze
die Greifvogelhilfe Schanze
Franziska Holzhauer und Christian Gelpke (Erlebnishof Singliser Mühle)
Familie Wollitzer, Wolfershausen
Beatrix, Bianca, Dieter und Evelyn, Evelyn, Harald, Hannelore, Holger, Jürgen, Karin, Michael, Petra, Rudi,  Sabine und Sven
Unsere ehrenamtliche Arbeit wäre anders nicht möglich und obwohl wir etwas sorgenvoll in die Zukunft schauen sind wir zuversichtlich, dass wir es schaffen.
 

Rückblick auf die Saison 2021 – immer noch viele Störche in Wabern

Die bis Ende November in Wabern zu sehenden 12 Störche sind bis auf dem Kern der seit Jahren hier überwinternden Störche abgezogen. Nur noch das Paar von Wabern IV, Marie vom Horst Wabern III und das neue Storchenpaar Michael und Maya vom Horst Wabern I halten sich in den Ederauen auf. Paco ist leider Anfang Dezember abgezogen, ob er mit seiner schweren Beinverletzung die Überwinterung schafft, können wir nur hoffen. 

In Niedermöllrich hält sich weiter das Paar Merlin und Romy auf, in Obervorschütz überwintert ebenfalls das Horstpaar erstmals. 

 

2021 war für die Waberner Störche wohl das erfolgreichste Jahr seit langem, denn aufgrund der fast ständigen Feuchtigkeit hatten sie erstmals kaum Probleme ihren Nachwuchs gross zu ziehen. 2 neue Horste entstanden, gebrütet wurde jedoch nur in dem Horst unmittelbar am Bahnhof Wabern. Neu belegt wurde 2021 auch der älteste Waberner Storchenhorst in den Ederauen, Carlos (seit 2020 Wabern IV innerorts) wollte ihn zwar weiter verteidigen, hatte dabei aber das Nachsehen und wäre fast dabei umgekommen.

So erfolgreich wie das Jahr 2021 war, so verlustreich war es auch. Insgesamt verunglückten in Wabern 4 Altstörche, 3 davon tödlich (2 waren sofort tot, einer musste eingeschläfert werden), der dritte, Paco verlor sein linkes Bein.

Diese tödlichen Unfälle fanden alle in der Anfangszeit der Storchensaison statt, in der Zeit wo die Störche nach Nistgelegenheiten suchen und dies leider vorwiegend am Waberner Bahnhof und in unmittelbarer Umgebung. Die vielen Horste in Bahnhofsnähe locken die Fremdstörche in einen sehr gefährlichen Bereich.

Noch immer verweilen insgesamt 11 Weißstörche in Wabern, soviel wie nie. Die Ernte der Zuckerrüben und die Bearbeitung der Felder ernähren sie derzeit noch. Sie werden bei Kälteeinbruch zum grössten Teil sicher abziehen in Richtung Büttelborn.

Von Herr Usinger aus Büttelborn wurde uns gestern eine erfreuliche Rückmeldung gegeben: Ein Pflegling der in 2019 hier als abgemagerter Altstorch aus Stockheim gebracht wurde, hält sich derzeit in Büttelborn auf.
Weitere 3 beringte Waberner Störche halten sich bei einer Mülldeponie in Spanien auf, Störche aus 2015, 2018 und 2020, von den Horsten Wabern IV und Niedermöllrich.

Letzte Auswilderung 2020 vom 30. August

Rosi wurde am 09.08. völlig abgemagert und hilflos auf den Erdbeerfeldern vor Udenborn gefunden, der Landwirt Stiehl informierte uns umgehend. Gerade hatten wir einen toten Storch von der B 253 vor Rothelmshausen geborgen, auf dem Rückweg ging es nach Udenborn. Der Jungstorch zeigte keinerlei Gegenwehr, er hatte sich wohl aufgegeben.

Nur langsam erholte er sich, der kleine Körper war stark geschwächt und ausgetrocknet. Die letzten Tage im August wurde er lebhaft, flog im Aussengelände herum und schaute immer wieder nach den Artgenossen, die jetzt zahlreich in Niedermöllrich am Himmel zu sehen waren. Deutlicher geht es kaum, es war an der Zeit.

Rosi, so haben wir die Kleine genannt, wurde wie alle unsere Pfleglinge beringt und nun ging es im Auto zum Auswilderungsort, wo sich Rosi nicht lange bitten ließ auszusteigen.

Pass auf dich auf und komm gesund zurück!