Herzlich Willkommen

Wenn Sie einen anderen Wildvogel gefunden haben, für den Sie Hilfe suchen, finden Sie hier genehmigte Auffangstationen:
https://rp-kassel.hessen.de/umwelt-natur/naturschutz/artenschutz

Sie erreichen die Storchenstation Wabern unter Mobiltel.
0160 98320086 und 0152 280 80 421.


Wir haben in dieser Storchensaison die Homepage leider vernachlässigen müssen, das wird nachgeholt sobald die Zeit dafür frei ist.

Als kleine “Entschädigung” zum Abschluss der Storchensaison 2021 konnten wir gemeinsam unseren Pflegling Kaya vom Horst Wabern IV, Riedinger in Harle gesund wieder freilassen.

Das Foto zeigt unseren ältesten Waberner Weißstorch Georges in den Ederauen, 
* Anfang Mai 2004 Soultz-Haut-Rhin, Frankreich, † 48. Woche 2020 in Wabern Uttershausen 

Letzte Auswilderung 2020 vom 30. August

Rosi wurde am 09.08. völlig abgemagert und hilflos auf den Erdbeerfeldern vor Udenborn gefunden, der Landwirt Stiehl informierte uns umgehend. Gerade hatten wir einen toten Storch von der B 253 vor Rothelmshausen geborgen, auf dem Rückweg ging es nach Udenborn. Der Jungstorch zeigte keinerlei Gegenwehr, er hatte sich wohl aufgegeben.

Nur langsam erholte er sich, der kleine Körper war stark geschwächt und ausgetrocknet. Die letzten Tage im August wurde er lebhaft, flog im Aussengelände herum und schaute immer wieder nach den Artgenossen, die jetzt zahlreich in Niedermöllrich am Himmel zu sehen waren. Deutlicher geht es kaum, es war an der Zeit.

Rosi, so haben wir die Kleine genannt, wurde wie alle unsere Pfleglinge beringt und nun ging es im Auto zum Auswilderungsort, wo sich Rosi nicht lange bitten ließ auszusteigen.

Pass auf dich auf und komm gesund zurück!

Ostern 2021

Storcheneier gab es bei uns nicht zu Ostern und trotzdem wünschen wir allen Storchenfreunden ein frohes Osterfest!

2 neue Storchenpaare haben sich in unserem Bereich des Schwalm-Eder-Kreis angesiedelt.

Waberns ältester Storchenhorst, 2002 erstmals belegt, hat ein neues Storchenpaar! Die beiden sind seit einer Woche anwesend und konnten sich gegen die Angriffe des ehemaligen Brutstorches Carlos erfolgreich durchsetzen. Im vergangenen Jahr hatte er den Horst und natürlich den Lebensraum noch gegen jeden Interessenten verteidigen können.

Eine weitere Belegung in unserem Raum wurde uns von Sabine Hanfland und Hans-Jürgen Kaufhold, sowie Petra Lohrberg (mit einem Storch) gemeldet. Mittlerweile ist der Horst mit 2 Störchen belegt, gute Aussichten also, dass es dort zu einer Brut kommt.

Insgesamt wird bereits auf folgenden Horsten gebrütet:

  • 4 Horste innerorts von Wabern
  • 1 Horst Unshausen
  • 1 Horst Niedermöllrich
  • 1 Horst Obervorschütz
  • 1 Horst Malsfeld
  • 1 Horst Fritzlar
  • 1 Horst Borken
  • 1 Horst Konnefeld

Die Pflegesaison bringt uns wie schon berichtet tote und schwer verletzte Störche. Am Gründonnerstag wurde ein durch Stromschlag am Bahnhof Wabern getöteter Weißstorch geborgen.

Auf die Gefahren einer künstlichen Ansiedlung im Gefahrenbereich Bahnhof und im Bereich Straßenverkehr kann nicht oft genug hingewiesen werden! Kunsthorste gehören in den Lebensraum des Weißstorches, dafür setzen wir uns ein.

Die 4 belegten Horste innerorts von Wabern, obendrein in Bahnhofsnähe, locken natürlich die Durchzieher an.

Es gibt hier in Wabern jedes Jahr tote Störche, unter den Brutstörchen und bei den Durchzüglern.

Wer erinnert sich an Mizo, DEW 4T215?

Die drei Jungstörche vom Horst Spänebunker wurden 2015 geborgen, der Angriff von Julie hatte die drei schwer verletzt, ein Jungstorch konnte im Horst verbleiben.

Mizo wurde von der Feuerwehr Fritzlar geborgen und nach seinem Retter benannt. 2020 konnte er nun in Berka/Werra abgelesen werden. Von einer Brut ist bisher nichts bekannt. Ebenfalls geborgen wurde Doris, sie brütet seit 2 Jahren in Alsfeld und hat sich als Dorian herausgestellt… 🙂 Von Claus haben wir noch keine weitere Meldung, er hatte im Jahr 2017 in Niedermöllrich Rast gemacht, auf der Scheune in der er aufgewachsen ist.

Eine weitere Rückmeldung gibt es von unserem Jungstorch aus dem Horst von Romy und Merlin, 2018 waren 2 Jungstörche geschlüpft, obwohl das Gelege von der Störchin Romy aufgrund einer schweren Beinverletzung oft über 2-3 Stunden nicht bebrütet werden konnte. Niemand hatte mit einem Schlupf der Jungstörche gerechnet.

DEW 5T 483 “treibt sich ganz schön herum” Die Karte zeigt den ungefähren Weg vom Oktober 2020 in Spanien bis Ende Februar 2021 in den Niederlanden, Paterswalde, dort sowie in Oss und Südspanien wurde der Ring abgelesen. Mehr als 2000 km ist er gezogen.

 

Danke an Thomas Weiß, NABU, für die Information!