Der erste Naturhorst des Landkreises entsteht 2004 in Wabern
Der Horstbau dieses fast einmaligen Naturhorstes erfolgte 2004 von 2 unberingten Störchen. Das Paar zog erfolgreich 4 Jungstörche auf, von denen 2 allerdings kurz nach dem Jungfernflug verunfallten. Sie stürzten in den Schornstein der Schreinerei gegenüber. Mehr dazu können Sie hier lesen.
Scheinbar hat von den beiden Altstörchen keiner den Winter überlebt, im Jahr 2005 sind allerdings viele Störche garnicht oder zu spät nach Deutschland gekommen und haben keine Brut mehr begonnen.
Wir werden es nie erfahren. Der Horst blieb auf jeden Fall bis 2009 unbelegt. Ab und an gab es Horstbesuche von einzelnen Störchen.
Im Jahr 2010 war der Spänebunker mit einem Horstpaar besetzt, eine Brut erfolgte nicht.
2011 dann endlich wieder ein Brutpaar auf dem Storchenhorst, ein unberingtes Storchenpaar, vermutlich der männl. Storch Felix mit seiner Partnerin Feline aus dem Vorjahr. Felix hatte zuvor auf dem Horst Wabern III gebrütet, war aber 2010 leider zu spät aus dem Überwinterungsgebiet zurück. Sein alter Bruthorst war bereits belegt. Es kam zu heftigen Kämpfen, Tag und Nacht haben sich die Störche attackiert.
2 Jungstörche werden im Jahr 2011 flügge. Die ersten Ausflüge der Jungen beginnen um den 20. Juli als Felix dann in diesem Jahr doch noch ums Leben kommt. Er wurde an der A 49 bei Fritzlar tödlich von einem Auto oder LKW erfasst. Am Rand der Autobahn hat er öfters nach Futter gesucht, ich selber habe ihn schon kurz vor der Abfahrt Borken am rechten Rand im Grünstreifen gesehen. Eine fatale Nahrungssuche.
Der Horst wird jedes Jahr von den Störchen ausgebaut und wächst entsprechend an.
Das Gewicht eines Storchenhorstes kann bis zu 2 Tonnen betragen, die Störche tragen neben Erde, Stroh und Zweigen auch Unrat wie Schnüre, Plastik, Gummi ein. Staunässe verursacht neben Unterkühlung auch die Gefahr des Ertrinkens. Krankheiten wie Aspergillose können die Jungtiere töten. Leider ist der Horst nicht leicht erreichbar um ihn bei Bedarf zu reinigen.
Der Verlauf des Jahres 2012
Das Jahr brachte eine große Überraschung, das Storchenpaar vom gegenüber gelegenen Schornsteinhorst, Paul und Pauline zog kurzerhand um. Im Jahr 2009 war Pauline nach Wabern gekommen. 2010 hatte sie das unberingte Männchen Paul mitgebracht.

3 Jungstörche konnten gesehen werden, 2 von ihnen werden flügge.
Was wohl der Grund war für den Umzug? War es die neue strategische Lage des Horstes zu Wabern IV, die sie dazu veranlasste? Auch 10 Jahre später im Jahr 2022 zeigt das Paar vom Horst Wabern III auffälliges Interesse am Horst Wabern II.
Brutbeginn war der 26. März 2012. Am 29.04. konnten von Manfred Gunia die ersten 2 Storchenküken gesichtet werden. Ein weiteres zeigte sich einige Tage später. Leider kam auch auf diesem Horst 1 Jungtier ums Leben.
So verläuft das Brutjahr 2013 bei Paul und Pauline
Brutpaar Paul und Pauline, beides Überwinterer in Wabern die für sich auch den Horst Wabern III freihalten.
1 Jungstorch wird flügge.
5 Küken schlüpfen, 3 davon liegen gut sichtbar am Rand des Horstes oder darunter, einer verschwindet später.

13. April
Auf dem Waberner Horst II Spänebunker Blecher heute vormittags ein Weißstorch allein im Horst sitzend, nur der Kopf schaut noch heraus. Der Partner war nahrungssuchend an der Schwalm unterwegs.
Endlich ist es also soweit: Auch unser Weißstorchpaar vom Horst Wabern II (Paul und Pauline) hat mit der Brut begonnen, vermutlich liegen jetzt 2 Eier im Nest. Hier ist mit dem Nachwuchs ab dem 13. Mai zu rechnen, wir wünschen viel Erfolg und eine ungestörte Brutzeit.
14. Mai 2013
Einer der Brutstörche vom Horst Spänebunker Blecher wurde heute fast zum Verkehrsopfer, diese Beobachtung machte Manfred Gunia. Der Storch hält sich seit vielen Tagen immer wieder auf dem Weizenfeld bei Wabern/Richtung Niedermöllrich auf. Beim Abflug überquert er die Straße in sehr geringer Höhe und ist dabei knapp der Verkehrstod entgangen. Das ist gerade noch mal gut ausgegangen, Glück gehabt Paul oder Pauline.
15. Mai 2013
Heute um 18.20 Uhr konnte von Manfred Gunia erstmals eine Fütterung am Horst Wabern II Spänebunker Blecher beobachtet werden. Bei den Elterntiere konnte eine ‘gesteigerte Entspanntheit’ festgestellt werden. Brutvögel sind vor dem Schlüpfen der Jungvögel sehr unruhig und anfällig für Störungen. Schon manche Brut wurde zu diesem Zeitpunkt wegen Störungen verlassen. Sind die Jungvögel einmal geschlüpft, ändert sich das Verhalten stark. Jetzt heißt es verteidigen und aufpassen auf den Nachwuchs.
24. Mai 2013
Einer der Weißstörche vom Horst Wabern II Blecher, war heute unmittelbar am Straßenrand in Nähe des Warnschildes anzutreffen. Er hatte einen Gummiring im Schnabel. Dieser Unrat birgt für die Wildvögel grosse Gefahren, sie können daran verenden.
Heute nachmittag klarte es zwar auf und auch die Sonne zeigte sich – aber auch die ersten Opfer der nasskalten Witterung resp. des Energiepflanzenanbaus. Offenbar reichen die Nahrungsgründe mit immer weniger Wiesen nicht mehr für alle Jungstörche aus. Im Horst Wabern II (Spänebunker Blecher) konnten bei einer Fütterung zwei Jungstörche gesehen werden, aber kurz darauf zerrten die Alttiere ein ziemlich dunkles totes Küken an den Nestrand. Einen weiteren Totfund konnte man gut sichtbar unterhalb des Horstes finden. Ein weiteres totes Küken liegt unterhalb des Horstes.
06. Juni 2013
Bereits seit Dienstag sind im Horst Wabern II (Spänebunker Blecher) nicht mehr zwei Jungstörche zu sehen; auch auf Videomaterial kann bei Fütterungen nur ein Kopf eines Jungvogels gesehen werden. Über die Gründe kann nur spekuliert werden – ohne Bergung eines toten Vogels und dessen Untersuchung in einer Tierklinik kann keine Todesursache mit auch nur annähernder Sicherheit eingegrenzt werden. Vermutet werden muss aber Nahrungsmangel, denn mit 3 Horsten ist Wabern eigentlich schon überbelegt.
Leider überlebt von den 4 Jungstörchen im Jahr 2013 nur einer. Während die beiden flüggen Störche vom Horst Wabern I ständig mit den Altvögeln unterwegs sind, zeigt sich der Jungstorch vom Horst Wabern II Spänebunker sehr “flugfaul”.
Er verbringt den Tag auf dem Horst und lässt sich weiter füttern.
2014 Brutpaar Paul und Pauline, beides Überwinterer in Wabern die für sich auch den Horst Wabern III freihalten.
1 Jungstorch wird flügge.
Brutpaar Paul und Pauline, Überwinterer
Am 30.04. schlüpfen die ersten Küken, insgesamt können 4 Jungstörche gesichtet werden.
3 von ihnen werden flügge.
2014
- März 2014
Die Storchensaison 2014 beginnt!
Die zwei ältesten Horste Waberns (Wabern I, Ederauen und Wabern II, Spänebunker Blecher) sind belegt, beide Paare haben den “Winter” in Wabern verbracht. Seit einigen Tagen tragen die Störche Nistmaterial zusammen, die Horste werden für die Brut ausgepolstert. Ein Fremdstorch, der heute in den Ederauen landete, wurde vom ansässigen Paar energisch vertrieben. Zur gleichen Zeit sicherte das Horstpaar Wabern II nicht nur den eigenen Horst, sondern genau wie im vergangenen Jahr, auch den Schornstein der Schreinerei, der dem Paar als Ausweichhorst dient.
- März 2014
Storchenkämpfe
Das Brutpaar vom Horst Wabern II, Spänebunker Blecher war in den letzten 5 Tagen mehr damit beschäftigt ein fremdes Storchenpaar, das den Horst Wabern III einnehmen wollte, zu vertreiben. Das hat offensichtlich dazu geführt, dass sie das Brutgeschäft abgebrochen haben. Die Angriffe des fremden Paares sowie eines einzelnen Storches, konnten sie nur gemeinsam abwehren. Bei der Nahrungssuche heute Vormittag allerdings, hatten sie Hilfe vom “Franzosen” aus den Ederauen, auch er verteidigte sein Territorium, duldete keine weiteren Störche in der Nähe seines Horstes. Dieses Verhalten dient dem Überleben der eigenen Art.
27. April 2014
Warten auf den Nachwuchs
Im Horst Wabern II Spänebunker Blecher gibt es – trotz beinahe identischem Brutbeginn mit dem Paar vom Horst Wabern I- noch keine eindeutigen Anzeichen für Nachwuchs: dort sitzt ein beinahe stoisch brütender Storch im Horst, während der Partner weiterhin “Stöckchen und Bröckchen” für den Horstrand heran bringt.
20. April 2014
Normaler Brutverlauf auf dem Spänebunker Blecher (Wabern II)
Heute vormittag war das Brutpaar vom Spänebunker wieder längere Zeit gemeinsam auf ihrem Horst: während der eine Partner weiter brütete und auch leichte Streicheleinheiten ertragen musste, betrieb der andere Gefiederpflege und absolvierte geruhsam einige Streching-Übungen. Offenbar gesättigt dauerte es bis zur Mittagsstunde, bis der Brutwechsel vollzogen wurde und der andere Storch sich zum Buffet begab. Nach der Begutachtung des Geleges wurden scheinbar die Eier wieder zusammen gerollt und etwas unterfüttert, um sich dann jedoch relativ unwirsch auf ihrem potentiellen Nachwuchs nieder zu lassen. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis die erste Fütterung beobachtet werden kann.
30. April 2014
Wir freuen uns – weiterer Nachwuchs bei den Waberner Störchen!
Nun sind auch auf dem Horst Waben II, Spänebunker Blecher (dem zweitältesten Waberner Storchenhorst) die ersten Küken geschlüpft. Heute konnte eine Fütterung beobachtet werden. Vermutlich sind die Küken zeitgleich mit dem Nachwuchs in den Ederauen, bereits am Wochenende geschlüpft, der Brutbeginn beider Paare war identisch. Störche sind Nesthocker, übergeben aber den Jungtieren das Futter nicht direkt in den Schnabel, wie es bei den meisten Nesthockern der Fall ist, sondern würgen das Futter aus. Die Jungstörche sind bereits in der Lage es alleine aufzupicken, suchen sich die passende Nahrung heraus. Die Reste werden von den Altstörchen wieder aufgenommen, das Nest wird akribisch gesäubert. Wichtig zu dieser Aufzuchtszeit ist es für die Störche, dass ausreichend schnabelgerechte Nahrung wie Regenwürmer, kleine Schnecken, Larven und andere Insekten vorhanden sind. Der Regen der vergangenen Tage kam genau zum richtigen Zeitpunkt, bei anhaltender Trockenheit wird es für die Störche problematisch, dann kommt es aus Nahrungsmangel bei einigen Störchen auch zum Kronismus.
06. Mai 2014
Erste Bilder der Jungstörche Wabern II (Spänebunker Blecher)
Heute Abend reckten sich während einer Mini-Fütterung die ersten Schnabelspitzen aus dem Astgewirr des Nestrandes vom Horst Wabern II. Die Fütterung verlief relativ unspektakulär und kurz, ein Zeichen dass es sich um wenige Jungvögel handeln musste. Die Bilder zeigen dann auch ‘nur’ zwei Schnäbel welche kurz hintereinander in verschiedene Richtungen zeigen: wir gehen daher von zwei Küken aus, welche vermutlich bereits vor mindestens einer Woche geschlüpft sein müssen. Werden diese beiden flügge, ist die Quote zum Arterhalt des Weißstorches wieder erfüllt ( ~ 2,0 juv./HPm). Wünschen wir uns, dass die Witterung ein gutes Futterangebot ermöglicht.
- Mai 2014
HNA zum Storchenhorst Wabern II
- Mai 2014
Doch wieder zahlreicher Nachwuchs!
Weiterer Nachwuchs konnte heute im Horst Wabern II Spänebunker Blecher gesichtet werden. Manfred Gunia hielt die Fütterung in Bildern fest und konnte bei deren Durchsicht einen weiteren Schnabel erkennen. Wiederum sind es also 4 Jungstörche!
31. Mai 2014
Kälte lässt Jungstörche in ganz Deutschland sterben
Auch in Wabern hat das schlimme Wetter der vergangenen Tage einem Jungstorch das Leben gekostet. Auf dem Spänebunker sind nur noch 3 gesunde Jungstörche zu sehen.
02. Juli 2014
Erstflug eines Jungstorches
Heute konnte erstmals ein Rundflug um den Storchenhorst Wabern II beobachtet werden: gegen mittag drehte ein erster Storch seine Runde um den Horst, musste jedoch bei der Landung nochmal richtig kräftig rudern – die Höhe wird meist von den Jungstörchen bei ihren ersten Flugversuchen schwer eingeschätzt. Vielleicht gelingen morgen schon die ersten Flugbilder.
17. Juli 2014
3 Jungstörche werden flügge!
Das Horstpaar vom Spänebunker Blecher hat 3 Jungstörche erfolgreich aufgezogen, so viele wie lange nicht. 4 Störche waren geschlüpft, das Nesthäkchen hat leider die Schafskälte im Mai nicht überlebt.
2015 wird ein heftiges Storchenjahr für Paul und Pauline
Brutpaar Paul und Pauline
4 Jungstörche werden bis Anfang Juni erfolgreich aufgezogen. Dann kommt es zu einem schlimmen Zwischenfall:
Angriffe auf die Jungstörche des Horstes Wabern II
Der Brutverlust unseres Storchenpaares Georges und Julie vom Horst Wabern I hat weitere Folgen: besorgt hatten wir bereits in der letzten Zeit die ständigen Besuche vor allem des Storchenweibchens in Wabern beobachtet. Nach dem Verlust war sie wie “traumatisiert” und hielt sich, anders als ihr Partner Georges, vorwiegend bei den besetzten Bruthorsten in Wabern auf. Erstmals kam es auch zu einem Besuch unseres Horstes in Niedermöllrich, da hier aber keine Jungstörche im Horst sitzen, war er für das Storchenpaar uninteressant.
Was genau in den Tieren vorgeht, kann man nur vermuten. Bei der erfolgreichen Brutstörchin Julie aus den Ederauen hat es dazu geführt, dass sie die Jungstörche des Horstes Wabern II auf das schwerste attackierte, wir vermuten, dass sie ihren Bruttrieb ausleben wollte. Ohne menschliche Hilfe konnten sie diese Verletzungen nicht überleben. Solche “Übersprunghandlungen” enden oft tödlich für die Jungstörche. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Beteiligten aus Wabern und Fritzlar für die schnelle Hilfe und Zusammenarbeit bedanken!
Es freut den Horstbesitzer Gerald Blecher und natürlich an unseren zukünftigen Bürgermeister Claus Steinmetz, der als Gemeindebrandmeister sofort vor Ort war und große Hilfe leistete. Die drei Jungstörche haben die ersten kritischen Tage gut überstanden, müssen aber weiter Medikamente erhalten. Ihre Behandlung war so langwierig, dass sie in der Storchenstation Wabern verweilen müssen und von hier auch ausgewildert werden sollen.
Bis sie es geschafft haben, vergehen noch viele Tage, die Auswilderung ist mindestens so anspruchsvoll wie die Aufzucht und Behandlung in Menschenhand. Die drei Jungstörche wurden beringt und nach ihren Helfern benannt: Claus, Doris und Mizo –
Vor der Bergungsaktion: wir konnten nur 2 verletzten Küken sehen, es war ungewiss ob die anderen beiden noch am Leben sind.
Das Jahr 2016
Brutpaar Paul und Pauline
Die beiden ziehen 3 Küken erfolgreich auf. Weitere Küken konnten nicht gesichtet werden.
Das langjährige Brutpaar Paul und Pauline
Erstmals gelingt es ihnen in diesem Jahr nicht den Storchenhorst Wabern III als ihren Ausweichhorst freizuhalten. Dort setzt sich ein unberingtes Storchenpaar mit der Horstbelegung durch.
Brutpaar Paul und Pauline
Von 4 gesichteten Küken werden 3 flügge.
Das Jahr 2017
Die beiden überwintern schon lange in Wabern und obwohl die Storchendame Pauline in den Wintermonaten oftmals mit anderen männlichen Störchen „sympatisiert“ bleibt sie bei der Brut stets ihrem Partner Paul treu.
Merlin und Pauline beim Angeln :) Zahlreiche Silberreiher sind hier auch oft anzutreffen. Der Platz ist unweit des Horstes Niedermöllrich. Unser Storchenpaar ist dort oft auf Nahrungssuche und badet auch gerne in der Eder.

Chronik:
12. Juli 2017
Erstflug vom Jungstorch Spänebunker Blecher (Wabern II): gestern abend konnte ein Jungstorch der Dreierbrut auf dem Hallendach der Holzhandlung Blecher gesichtet werden. Die Hallendächer sind ein immer wieder von Jungstörchen bei ihren Erstflugsversuchen geschätzter Ort – liegen sie doch nah am Horst und sind doch hoch genug, um auch wieder von dort abzuheben. Nach einer Erkundung des Mobilfunkmastes am Reiherwald ging es wieder (schon recht sicher) zum Horst zurück: schließlich musste ja noch die Abendfütterung mitgenommen werden…
Da ‚fehlt‘ doch einer…
Der flügge Jungstorch rastet auf einem nahen Hallendach – erkennbar am dunklem Schnabel. (alle Fotos mit dem vorhandenen 60mm-Objektiv, daher fehlt’s den Aufnahmen gehörig an Brennweite…)
Dem in der Nähe anwesenden Altstorch ist der ‚Ausflug‘ auch nicht verborgen geblieben – flugs schaut er/sie mal, was der Nachwuchs auf dem Mobilfunkmast so treibt (putzt sich).
Landen geht auch schon, gut zu wissen…
Rückflug des Nachwuchses zum Horst
Der Altstorch zeigt dann mal, wie’s richtig geht…
So, nach der Fütterung werden die Bälger mal Ruhe geben…
Danach wird Platz gemacht im Horst – auch damit wollen die Elterntiere den Nachwuchs zum Ausfliegen animieren. Da aber wieder Regen aufzog, kam es zu keinem weiteren Flugversuch.
Altstorch vom Spänebunker auf dem Bahnmast (Schlafplatz)
„Die drei von der Tankstelle“ – Jungstörche des Spänebunkers am Abend
18. März 2017
Der Brutbeginn steht sicher kurz bevor, die Nestbauaktivitäten auf dem Mast an der Bahnlinie haben glücklicherweise nachgelassen. Der Horst Wabern III wird weiter gemeinsam mit dem dort ansässigen Storch Paco gegen alle Fremdstörche verteidigt. Das Verhalten von Paco wird sich während der Brutzeit vermutlich ändern, hoffen wir es kommt nicht zu schlimmen Kämpfen.
Wabern II vor dem Brutbeginn
Nestbau mal wieder auf einem Bahnmast
sehr gefährlich…
herunterfallende Stöcke werden auf den Schienen aufgesammelt
Februar 2018
Unser Überwinterungspaar Paul und Pauline haben sich schon zeitig für den alten Bruthorst, Spänebunker Blecher, entschieden, Pauline jedoch hält es in diesem Jahr nicht mit der Treue. Das ist bei Störchen nichts ungewöhnliches, die Treue zum Horst ist da ausgeprägter.
Brutpaar Paul und Pauline
Von den 4 gesichteten Storchenküken werden alle flügge!
Pauline schaut Ende des Jahres 2018 oftmals bei Merlin in Niedermöllrich vorbei.
Pauline auf der Kamera am 17.11.2018. Die Störchin Romy war abgezogen, Merlin kam nach 4 Wochen Abwesenheit zurück zu seinem Horst
Brutpaar Paul und Pauline, bis Paul am 25.03. aufgrund von Kämpfen auf den Gleisen unmittelbar vor seinem Horst ums Leben kommt. Im Horst liegen wohl schon zwei Eier. Wir berichten ausführlich über den tödlichen Unfall in der Aktuellen Storchensaison 2019.
Unser Franzose Georges Paris P9050 ist der neue Partner von Pauline. Er hat den Horst gewechselt von Wabern IV (gegenüber der Bahnlinie) zu Wabern II Spänebunker. Schon lange war ihm anzumerken, dass er mit seiner Situation nicht zufrieden ist.
Es kommt zu einem Nachgelege, die beiden ziehen 2 von 3 geschlüpften Küken erfolgreich auf.

Brutpaar Georges unser Franzose Paris P 9050 und Pauline DEW 3X353
Das Paar hat 3 Küken von denen 2 flügge werden.
Georges ist im Winter abgezogen und kehrt am 14. Februar zurück. Er kommt am 23.11.2023 in Uttershausen ums Leben. Vorangegangen sind dem Kämpfe mit dem Brutstorch Carlos.
Das Jahr 2020
Brutpaar: Heinz beringt und Heide (ehemaliges Brutpaar aus Unshausen)
Es werden 2 Küken erfolgreich aufgezogen, weitere Küken wurden nicht gesichtet.
Schon im vergangenen Jahr hatten sich die beiden Störche zu Beginn der Saison für Wabern interessiert, direkt auf einem Mast an der Bahn begonnen zu bauen. Die Gefahr können die Störche nicht erkennen, die Kolonie innerorts lockt sie an, unabhängig von den fehlenden Nahrungsgebieten in Horstnähe.



























